Zur Vergrößerung bitte anklicken! Der Juliana-Anicia-Preis dient der Förderung junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen und wurde im Jahr 2002 zum ersten Mal vergeben.

Der Bewerbungsschluß für die nächste Preisverleihung im Jahr 2008 ist der 31.12.2007. Die Arbeiten sind beim Vorstand des Vereins einzureichen.

Der Preisträger des Jahres 2006 ist Herr Dr. PHILIPP VON RUMMEL, Freiburg. Thema seiner Dissertation: Habitus barbarus. Kleidung und Repräsentation spätantiker Eliten im 4. und 5. Jh. n. Chr.

Im Jahr 2004 erhielt Frau Dr. ANETTE HAUG, Heidelberg, den Preis für ihre Dissertation über das Thema: "Stadtraum als Lebensraum. Eine kulturhistorische Analyse zum spätantiken Stadtleben in Norditalien"

Die Preisträgerin des Jahres 2002 war Frau Dr. KIRSTEN KRUMEICH, Tübingen, mit ihrer Arbeit: "Spätantike Bauskulptur aus Oxyrhynchos. Lokale Produktion - äußere Einflüsse".



  1. Gegenstand

 


Der Verein für Spätantike Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte verleiht den Juliana-Anicia Preis für hervorragende Dissertationen und Magisterarbeiten auf dem Gebiet der Spätantiken Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte. Der Preis dient der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Preis wird (vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Mittel) alle zwei Jahre vergeben; das Preisgeld beträgt z. Zt. Euro 1500,-.

 

2. Zielsetzung
 


Entsprechend dem Anliegen des Vereins, Kunst und Kultur der spätantiken und byzantinischen Epoche stärker in das Bewußtsein einer breiteren Öffentlichkeit zu bringen, werden vor allem solche Arbeiten prämiert, deren wissenschaftliche Ergebnisse aufgrund ihrer methodischen, inhaltlichen und auch sprachlichen Gestaltung einen größeren Interessentenkreis ansprechen. Die Arbeiten sollen zeigen, daß Wissenschaftlichkeit und Allgemeinverständlichkeit verbunden sein können.

 

3. Jury
 


Die Auswahl des Preisträgers übernimmt ein vom Vereinsvorstand eingesetztes Gremium, dem neben zwei Vertretern des Faches "Spätantike Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte" auch ein fachfremdes Mitglied angehört. Wird keine der eingereichten Arbeiten für preiswürdig gehalten, können die Mittel in das nächste Jahr übertragen werden.

 

  4. Anmeldung
 


Die Arbeiten, die nicht älter als vier Jahre sein dürfen, sind bis zum 31.12. des Vorjahres der Preisverleihung beim Vorstand des Vereins einzureichen. Der Arbeit samt Abbildungsmaterial (evtl. Fotokopien) sind ein Lebenslauf und ein Fachgutachten beizufügen.

Der Preis wird öffentlich im Rahmen einer Feierstunde in München verliehen. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger stellen die prämierte Arbeit in Rahmen eines Vortrages vor.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewerbungen bitte an:

  Verein für Spätantike Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte
  c/o Prof. Dr. Johannes G. Deckers
  Talstr. 3
   
  86450 Altenmünster